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East-Canada/USA
Zuegig durchquerten wir den westlichen Teil Ontarios, zumal wir erneut eine Stunde "verloren", mit dem erreichen des EST-Sektors. In Thunder Bay (31.08) unserer ersten Stadt am grossen (groessten) See - Lake Superior,
verweilten wir nur kurz bevor wir in den Pukaskwa National Park fuhren. Besonderes Highlight (und Adrenalinschub ;o) war eine Begegnung mit einem Schwarzbaeren zu Fuss! Einige Stunden spaeter konnten wir dann aus naechster Naehe einen Biber beim planschen beobachten.
Weiter geht es nach Toronto
(04.09.) und den Niagara Falls
Es war wirklich eindruecklich "die Faelle" zu sehen, waren aber erstaunt,, dass diese gar nicht so extrem hoch sind.Zurueck gings bei herrlichem Wetter noch einmal ueber TO. Dort galt unser Besuch dem hoechsten freistehenden Turm der Welt mit 553m.
Unser naechstes Ziel nach der groessten Stadt Kanadas war Ottawa. In Gatineau besuchten wir Bekannte und verbrachten 2 ganz tolle Tage bei Ihnen.
Jetzt sind wir im Schnellzugstempo unterwegs. Ein weiterer Kurzbesuch galt Montreal. Bei hochsommerlichem Wetter und konstanter rush hour (bald schlimmer als in LA!) suchten wir Zuflucht in der Altstadt und den umliegenden herrlichen Parks. Sehr eindruecklich war der Olympia - Park von 1976 wo die Stadt eine sagenhafte Summe einer Billion kostete!
Vor allem die Architektur besticht durch unglaubliche Formen des Stadions.
Ein kurzer Abstecher fuehrte uns dann am naechsten Tag in den La Maurice National Park. Vor allem nur in der Provinz Quebec bekannt, konnten wir uns herrlich mit wandern und baden von dem gestrigen Stress erholen. Und trotz der Hitze, unuebersehbar - es herbstet!
Am Abend des 15. Septembers sind wir in Quebec City angekommen und somit in einer der europaeischsten Staedte Nordamerikas. Wiederum durften wir die Gastfreundschaft Kanadas in Anspruch nehmen und lernten viele neue Leute kennen.
Am 20. September haben wir es geschafft und sind nach ca. 16000 Meilen an der Ostkueste Kanadas angekommen!
Im Kochibouguac National Park sind wir jetzt also vom Pazifik wieder am Atlantik und geniessen die erfrischenden Meeresbrisen.
Jetzt fehlen uns noch Prince Edward Island und Nova Scotia, auf die wir uns jetzt schon freuen.
Ueber die Confederation Bridge ging es nach P.E. I. und nach der Ueberquerung der laengsten Bruecke (13km!)der Welt, die ueber Eis fuehrt (nur im Winter ;o), erreichten wir die Visitor Village.
(22.09.)
Schon bald konnten wir erkennen, dass diese Insel waehrend der Sommerszeit voellig ueberlaufen sein muss.
Trotz des allgemeinen "closed for season" konnten wir noch ein richtiges PEI-Glace von COWS geniessen.
Zum Glueck konnten wir die beiden National Parks (Greenwich, und P.E.I.) bei fast ausgestorbenen Verhaeltnissen besuchen.
Die Parks zeichneten sich aus durch langgezogene Buchten mit feinen Sandstraenden und Klippen, hohe Sandduenen, Wiesen und Feldern und wir konnten sogar den kleinen Piping plover (Regenfloetenpfeiffer) beobachten. Dieser vom Aussterben bedrohte Vogel kommt nur in Teilen von New Brunswick auf P.E.I. und auf Nova Scotia noch vor.
Morgen geht es weiter nach Nova Scotia (30.09.05)
Ziemlich rassig fuhren wir in den Norden von Nova, auf die Cape Breton Island. Der Cabot Trail fuehrte uns entlang des Atlantiks direkt in den Cape Breton Highlands National Park. Die legendaere westliche Kuestenstrasse praesentierte sich von der besten Seite und bei wunderschoenem Herbstwetter liessen wir nahezu keinen Trail aus.
Wir wanderten auf unzaehligen Pfaden, sahen viele Elche und eine abwechslungsreiche, sagenhafte Naturkulisse.
Auf dem Weg von West nach Ost verfaerbte sich der Wald zunehmend mehr und mehr.
Die Farbpalette des Indian Summers ist endlos.
Inzwischen haben wir Sydney erreicht aber die Stadt mit der hoechsten Krebsrate Nordamerikas ( zurueckzufuehren auf ein ruecksichtsloser Umgang mit der Natur ueber Jahrzehnte und nicht wieder gut zu machende Verschmutzung durch verschiedene Chemie- und Industriefirmen!!!) , begeisterte uns nicht sonderlich. ;o)
Morgen (07.10.05) reisen wir weiter und besuchen das groesste Natl. Historic Site Canadas.
Louisebourg eine historische franzoesische Festung (die sich die Franzosen von den Englaendern 2 mal! im fruehen 18. Jh. abluchsen liessen) war sehr eindruecklich zu sehen. Die Schausteller und die ParkfuehrerInnen sind absolute Geschichtsspezialisten auf ihrem Gebiet!
Ein weiteres Ziel unserer Nova Scotia Reise war Halifax.
Bei absolutem Schlechtwettertag besuchten wir die Citadell von Halifax (der Verteidigungsanlage des grossen Hafens). Besuchten das Maritime Museum wo wir unter anderem wissenswertes ueber die schreckliche Explosion von 1917 (Halifax war dem Erdboden gleichgemacht), ueber die Rettungsaktion bei der Titanic und ueber Hurricans, erfuhren.
Eine nicht minder denkwuerdige Staedte war Pegy's Cove. Nicht weit von dem malerischen Fischerdoerfchen kam es dazumal am 2. September 1998 zum Absturz der Swissairmaschine 111.
Aus Spargruenden entschieden wir uns weiter direkt nach New Brunswick weiterzufahren und liessen den Sueden Novas unerforscht. :o)
Sehr spektakulaer (das 8. Weltwunder - schon wieder die haeufen sich in Nordamerika...) waren die Hopewell Rocks im gleichnamigen Provincal Parks an der Bay of Fundy. Der Ort mit den Weltgroessten Gezeiten, mit bis zu 14 Meter Unterschied, wahr sehr eindruecklich.
Nach dem Besuch des Bay of Fundy National Parks, sind wir in St. John unserer letzten groesseren Station in Kanada angekommen. (15.10)
In den naechsten Tagen werden wir schon wieder in den USA verweilen.
Ueber den Zolls gings einmal mehr, absolut problemlos. Unser US-Visa scheint uns alle Tore zu oeffnen.;o) Am 18.10. besuchten wir bei trockenen Verhaeltnissen (!) den letzten National Park ( Acadia NP) dieser bedeckt den groessten Teil der Mt. Desert Island. Nach einer abenteuerlichen Klettertour auf den Mt. Champlain gings zum hoechsten Berg der Ostkueste Nordamerikas bis nach Brasilien (man darf lachen!) Mt. Cadillac mit 466m. Dort genossen wir eine herrliche Aussicht auf den Park.
Unsere Weiterfahrt durch Maine mit einem leider etwas veregneten Indian Summer brachte uns nach Freeport und Kittery. Man glaubt es kaum zwei Villages die eigentlich fast komplett nur aus Outlets bestehen. Natuerlich unterlagen wir auch dem Kaufrausch und das nicht nur wegen der Lindt-Schoggi....(mmh hat jemand schon mal eine Lindor-Kugel mit Peanut Butter probiert?)
Am 22.10 besuchten wir Boston. Trotz des schlechten Wetters hatten wir einen super Tag. Highlight war das Pumpkin Festival - ganz im Zeichen von Halloween und zugunsten von Kranken Kindern. Jetzt bleiben uns nur noch wenige Tage in den Staaten - morgen beissen wir in den Big Apple.
24.10.2005 Jubilaeumstag...New London (Connecticut)
Wir fuhren direkt nach Long Island bis nach Queens
(eigentlich einfach die Fortsetzung der Millionenstadt) in die Naehe des JFK Airports. Von dort aus starteten wir unsere Sightseeingtours nach Downtown Manhatten. 3 Tage lang pilgerten wir in die City und liessen uns von New York in den Bann ziehen. Es war unglaublich zu sehen wie in all diesem Durcheinander, Laerm, Hektik das Leben trotz allem zu funktionieren scheint. Eine Stadt die niemals zur Ruhe kommt. Trotz des sehr kalten Wetters, stiefelten wir Stunden lang herum und waren fasziniert vom Big Apple.
Die Rueckgabe des Campers verlief dann nicht ganz nach unseren Vorstellungen doch irgendwann waren wir dann fuer die letzte Nacht in Amerika doch noch im Hotel angekommen. Alles nochmals um- und verpacken, nochmals (und wiedereinmal :o) richtig duschen und ein bequemes Bett geniessen - Super!
30.10.2005 Ablflug vom JFK NY nach LA - am Dienstag den 01.11.2005 werden wir nach knapp 19 Stunden Flugzeit in Cristchurch NZ ankommen.
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